Montag, 11. November 2013

The best things in life are the people you love, the places you`ve seen and the memories you`ve made along the way

"Wer werden will, was er sein sollte, der muss lassen, was er jetzt ist" (Meister Eckhart)

Nach einer Stunde Autofahrt haben wir dann früh morgens das Dolphin Resort von Monkey Mia erreicht.



Und tatsächlich um halb neun Uhr morgens kamen 10 wilde Delfine an den Strand und haben sich füttern lassen. Delfine sind einfach ganz besondere Tiere. So friedich und wohlgesonnen und was diese Tiere einem geben, wenn man ihnen begegnet, kann man wohl nur nachvollziehen, wenn man es selber einmal erlebt hat.






Ca eine Stunde sind die Delfine geblieben, bis sie sich wieder in die Weiten des Meeres begeben haben. 

Zum Frühstück haben wir uns dann ein "all you can eat brunch" im Restaurant gegönnt 



und den restlichen Tag am Strand verbracht, waren in dem glasklaren Meer schwimmen und haben die Delfine beobachtet. Immer wieder sind sie ganz nah an den Strand heran gekommen.









"Das Leben wird nicht gemessen an der Zahl der Atemzüge, sondern an den Orten und Momenten, die uns den Atem rauben"

Sonntag, 10. November 2013

Du musst das Land fühlen!

Endloser Himmel. Endlose Weite. Unermessliche Größe. Einsamkeit.

So groß Australien auch ist, so einsam ist es auch. Getrennt vom Rest Australiens sind wir durch die Wüste gefahren.



Uns sind wilde Emu´s begegnet, Kängurus, Raubvögel, die sich 70 cm große Eidechsen fangen und am Straßenrand fressen, wilde Ziegen- mit und ohne Babys, Papageien und Schlangen.  Und auch das gehört zu Australien, dass man am Straßenrand tote Kängurus liegen sieht. Außerdem wimmelt es im Outback nur so von Fliegen.




Unser erstes Ziel war der Karlbarri National Park. Fast 30 km auf einer Sandpiste sind es von befestigter Straße bis zu den Attraktionen im Kalbarri National Park. Bei ca. 45 grad (oder mehr) haben wir die Sehenswürdigkeiten zu Fuß erkundet. 








Unser provisorischer Fliegenschutz




Das Outback schenkt einem wirklich nichts, die Wüste ist unbarmherzig. Man muss sich das Outback erarbeiten. Rausgehen, das Outback in seiner überwältigenden Wucht erfahren und in all ihren, auf den ersten Blick kaum sichtbaren Facetten, spüren. Das ist es, worum es geht.


"Wenn Du dich auf das Outback einlässt, wird es deinen inneren Horizont erweitern."

Die Landschaft ist eine zweifarbige Sinfonie in Grün und Rot. Die Ebene hinter der Schlucht ist von einem grünen Teppich bedeckt , vor uns der rote Sandstein, den der Murchison River freigelegt hat. Tief in die Landschaft sind seine Schlaufen eingeschnitten, formen hier ein Z, weswegen der Aussichtspunkt Z-Bend heißt. Unten liegt der Fluss träge im schillernden Grün.





























Es gibt kein schöneres Fenster als das Nature´s Window im Kalbarri National Park. Die Aussicht ist atemberaubend und der Weg dorthin ein Abenteuer.






Eigentlich wollten wir heute Abend schon in Monkey Mia angekommen sein, aber die Dunkelheit des Outbacks hat unseren Plan etwas verändert. 

Einen Sonnenuntergang im Outback zu erleben ist einzigartig, das Farbenspiel ist umwerfend. 

Aber mit der Dunkelheit kommen auch die Tiere. Und wir wurden vorab gewarnt auf keinen Fall im Dunkeln im Outback zu fahren. Also sind wir mit 40 km/h und weit geöffneten Augen noch eine halbe Stunde bis zum nächsten Campingplatz gefahren. Das Problem sind die Kängurus, die am Tag schlafen oder sich ausruhen aber nachts aktiv werden und auf die Straße hüpfen. Da es in der Vergangenheit schon viele schlimme Unfälle gab, weil die Tiere durch den Aufprall das Auto so beschädigen können, oder die Frontscheibe zertrümmern können, dass man nicht mehr weiterfahren kann. Und im Outback gibt es natürlich keine Straßenlaternen, man sieht die Kängurus einfach nicht. Im Nirgendwo, ohne eine Menschenseele, die einem dann helfen könnte wäre das einfach zu gefährlich. 


Es war ziemlich aufregend inmitten des Outbacks zu übernachten, zwischen all den wilden und gefährlichen Tieren.


"This is my time. This is my Life"

Samstag, 9. November 2013

Wenn du etwas erleben willst was du noch nie erlebt hast musst du etwas tun, dass du noch nie getan hast

Nachdem unser Auto ja nun bestens ausgerüstet und somit stylisch gaaaanz weit vorne ist, haben wir uns vollgepackt entlang der Westküste richtung Norden auf den Weg gemacht. Auf unseren Weg.



Unseren ersten Halt haben wir bei den Sanddünen von Lancelin gemacht. Dort sind wir mit dem Auto auf den Sanddünen gefahren und hatten eine menge Spaß beim 4 wheel driven. Ein Spielplatz für Erwachsene.



"Ich wollte nie erwachsen sein" (Tabaluga)


In dem Namburg Nationalpark, mit den einzigartigen Pinnacles Desert haben wir unseren zweiten Stop gemacht. Die Pinnacles Kalksteinsäulen sind in einer Sandwüste. Einige sehr klein, andere waren bis zu 4 Meter hoch und jede einzigartig.Wind und Wasser haben die bizarren Säulen im Laufe der Zeit geformt.













"We must try adventures in order to know where we belong to"

Umso mehr wir in den Norden fuhren, desto einsamer wurde es.


In Geralton, die letzte größere Stadt vor dem Nichts, haben wir zum Übernachten genutzt. Gestärkt durch unser Dinner bei Hungry Jacks haben wir uns auf die Suche nach unserem im Voraus ausgesuchten Campingplatz gemacht. Nachdem wir das "Ziel" erreicht hatten, mussten wir feststellen, dass der Campingplatz nicht mehr existiert, also hieß es wieder zurück auf befestigte Straße und Ausschau nach einem anderen Campingplatz halten. Nach ca. 20 Minuten Fahrt wurden wir dann fündig. Wir hatten so ein Glück mit diesem Campingplatz. Super günstig und extrem sauber und gepflegt. Der Besitzer war aber das, was diesem Campingplatz für uns zu etwas besonderem machte. Dieser Mann hatte sein Herz wirklich am rechten Fleck. Er kümmerte sich um verletzte Kängurus und päppelt diese auf, um sie dann wieder in die Wildnis zu entlassen, das selbe macht er auch mit verletzten Vögeln. Und er war so geduldig, obwohl es schon so spät war und er schon lange Feierabend hatte, als wir mit seinem Hund und seiner Katze spielten.



Am nächsten Morgen, bei schon um 8 Uhr 30 grad, haben wir mit einer gigantischen Aussicht unser Frühstück unter freiem Himmel genossen...




"Don´t wait for the perfect moment. Take this moment and make him perfect"