Montag, 23. Dezember 2013

"Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne"

Nach einer wirklich langen Fahrt sind wir abends in Adelaide angekommen. Leider hatten wir wirklich schreckliche Mitfahrer dabei, darum war es gut, dass wir anstatt von zwei Wochen, doch nur eine Woche gemeinsam unterwegs waren. Das uns die Mitfahrer die Fahrt bezahlt hatten, war dann die Wiedergutmachung für uns.

Wie in jeder neuen Stadt fühlt man sich erstmal fremd. Und genauso fremd haben wir uns gefühlt. Man kennt die Straßen nicht mehr. Man hat keine Orientierung mehr. Man weiß nicht wo man anfangen soll. 
Da die Campingplätze sehr sehr teuer sind haben wir uns einen "versteckten" Schlafplatz gesucht. Es hat auch alles funktioniert und wir wurden nicht erwischt.
Wir haben uns als erstes "Hahndorf" angeguckt. Hahndorf ist ein kleines deutsches Dorf. Es wurde 1838 von dem Hamburger Seegler Käptain Dirk Meinerts Hahn entdeckt und nach ihm benannt. Die weitere Geschichte ersparen wir uns jetzt mal, aber es ist wirklich ein entzückendes Dörfchen. Die Australier haben das Vorurteil, dass alle Deutschen aus Bayern kommen. Dementsprechend dudelte bayrische Volksmusik und es gab über all Mettwurst und Bier zu kaufen. Wir wurden zu einer kostenlosen Käseverkostung eingeladen und haben uns dann ein Stück wirklich guten Käse gekauft, köstlich. 









Am Nachmittag haben wir auf der Beerenberg-Farm Halt gemacht und uns mit Erdbeeren die Bäuche voll gehauen. Wir mussten lediglich den Eintrittspreis von 4 Dollar bezahlen und konnten dann so viele Erdbeeren essen wie wir wollten. Selbstgepflückte Erdbeeren schmecken sowieso viel besser als gekaufte. 






"Love the life you live. Live the life you love"

Donnerstag, 19. Dezember 2013

Albany und Esperance

Albany war gigantisch. Und endlich mal wieder mit Leben gefüllt. Wenn man Stunden- oder sogar Tagelang auf einsamen Straßen fährt, ohne anderen Menschen zu begegnen, freut man sich wirklich, wenn man wieder in einer Stadt ankommt.
Also haben wir uns zuerst die kleine Stadt Albany angeschaut und uns dann in der Touristeninformation über das Umland erkundet. Im Torndirrup Nationalpark wurde uns ein atemberaubendes Naturschauspiel gezeigt. Eine aus zwei Steinen formatierte Brücke. Außerdem konnten wir eine Schlucht sehen, in der das Wasser nur so peitschte. 
















In Esperance, der nächst größeren Stadt vor 2.000 km Nichts, ist für ihre besonders schönen Sandstrände bekannt. Leider war das Wetter in der Zeit in der wir unterwegs waren alles andere als Strand tauglich. Es regnete in einer Tour und es war kalt. Etwas ungewöhnlich für uns, denn wir kamen ja aus dem 40 grad warmen Perth. 



Darum haben wir beschlossen, die insgesamt 4.000 km von Perth nach Adelaide anstatt in 2 Wochen, in 8 Tagen zu fahren. 3 lange Tage lang saßen wir von morgens bis abends im Auto und sind einfach nur gefahren...



Montag, 16. Dezember 2013

Wahres Reisen heißt entdecken. Erst die Welt, dann sich selbst

"Doing what you like is freedom. Liking what you do is happiness"

Unser zweiter Halt war Margaret River und seine Umgebung. Die Fahrt im Süden Australiens ist ganz anders als an der Westküste. Man hat zwar auch kilometerlang kein Dorf oder nur ein Haus zu sehen bekommen, dafür ist es extrem grün und man sieht ein Weinanbaugebiet nach dem nächsten. Genau hierfür ist der Süden Australiens auch bekannt, für seinen Weinanbau. Natürlich haben wir es uns es nicht nehmen lassen und an einer kostenlosen Weinverkostung teilzunehmen. Wir sind wirklich keine Weinkenner, aber dieser Wein, den wir probierten, war wirklich extrem lecker. 

Außerdem haben wir in Margaret River eine echte alte Kaffeerösterei gefunden. Wir wollten eigentlich nur gucken, wurden aber sofort zu einer kostenlosen Kaffeeverkostung eingeladen. Die Kaffeebohnen wurden frisch gemahlen und der Geruch, der sich in dem ganzen Gebäude verbreitete war unbeschreiblich, ganz zu schweigen von dem Geschmack.



Ist das nicht ein süßer Laden, im wahrsten Sinne des Wortes




Wir haben, nach einer Tour durch die Stadt, einen Ausflug zu einem Labyrinth gemacht. Und zum ersten mal kam mal wieder Weihnachtsgefühl in uns auf. Die Tannen mussten frisch geschnitten sein und es roch so, wie bei euch in Deutschland jetzt wohl im Wohnzimmer, nach Weihnachtsbaum. Es hat wirklich eine halbe Ewigkeit gedauert bis wir aus diesem Labyrinth wieder raus kamen, aber ein kleiner australischer Junge hat uns Tipps gegeben. 




Da es in Margaret River so viel zu sehen gab, hatten wir uns für zwei Tage auf einem am Strand gelegenen Campingplatz eingebucht. Unseren letzten Abend hier haben wir mit einem traumhaften Sonnenuntergang am Meer verbracht.






Mein neuer Freund









HAPPINESS